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Das Prozessmanagement (auch Business Process Management, BPM) ist ein systematischer Ansatz zur Steuerung und Optimierung der Geschäftsprozesse Ihres Unternehmens mit dem Ziel, das Unternehmen effizienter und disziplinierter zu gestalten und sich an veränderte Rahmenbedingungen und operative Exzellenz anzupassen. Das Prozessmanagement beinhaltet die Aufnahme, Dokumentation, Analyse, Konzeption, Implementierung und Steuerung von Arbeitsabläufen, Geschäftsregeln und Fällen und hilft Unternehmen dabei, menschlich oder maschinell ausgeführte Prozesse zu verfeinern und zu optimieren.

BPM-Zyklus


© MINAUTICS Process Management Cycle, nach camunda

Obwohl Prozessmanagement ist erster Linie ein Management-Ansatz ist, wurde in den letzten Jahrzehnten auch der technologische Aspekt als ein wichtiger Enabler für Prozessverbesserungen hinzugefügt. Daher betrachten wir heute verschiedene Anwendungen im Prozessmanagement, wie z.B.:

  • Organisatorische Initiativen
    • Prozessdokumentation
    • Prozessverbesserungen
  • Technische Initiativen
    • Prozessausführung
      • Standardsoftware Implementatierungen
      • Klassische Softwareentwicklung
      • Modellbasierte Prozessautomation (BPMN, DMN, CMMN)
    • Prozessüberwachung
      • Erfassung von Prozessdetails (Zeit, Kosten, Qualität)
      • Informationsgewinnung/ Business Intelligence

MINAUTICS fokussiert sich auf modellbasiertes Prozessmanagement für alle Arten von Initiativen, da es die Kommunikation zwischen verschiedenen Stakeholdern, die Erfassung und Verwaltung des Unternehmenswissens im Zusammenhang mit Enterprise-Geschäftsprozessen erleichtert. Vergleiche der Ist- und Soll-Modelle liefern zahlreiche Hinweise auf Fehler und Unstimmigkeiten. Und die Modelle ermöglichen unterschiedliche Abstraktionsstufen, um den Ausschnitt in seiner Gesamtheit und mit seinen Abhängigkeiten zu erkennen. Die neuesten modellbasierten Ansätze sind die Folgenden:

Business Process Modeling Notation (BPMN)

BPMN ist eine Methode zur Darstellung von Geschäftsprozessen in Form eines Diagramms ähnlich einem Flussdiagramm. BPMN wurde ursprünglich von Steven White, einem ehemaligen IBM-Entwickler, konzipiert und entwickelt. Heute ist BPMN eine stabile Standardnotation, die von Führungskräften, Analysten und Entwicklern leicht verstanden wird.

Ein Diagramm in BPMN kann aus einem kleinen Satz von Kernelementen zusammengesetzt werden, was es technischen und nichttechnischen Beobachtern leicht macht, die Prozesse zu verstehen. Die Möglichkeiten der BPMN gehen weit über eine grafische Darstellung hinaus. Auch anspruchsvollere Muster können mit der BPMN entworfen werden. Es ermöglicht ferner die Serialisierung des Modells in ein XML-Schema für die Modellausführung. Diese können durch sogenannte Process Engines ausgeführt werden. Folglich dient BPMN als eine gemeinsame Sprache für Fachbereiche und IT-Abteilungen, die die Kommunikationslücke überbrückt, die häufig beim Entwurf und der Implementierung von Geschäftsprozessen auftritt.

Im Jahr 2013 BPMN wurde von der International Standardization Organisation veröffentlicht. ISO / IEC 19510: 2013 ist identisch mit OMG BPMN 2.0.1.

BPMN-Example


© MINAUTICS BPMN-Example

Decision Model and Notation (DMN)

Das Hauptziel der DMN ist es, eine gemeinsame Notation zu schaffen, die von allen Anwendern leicht verstanden werden kann; vom Business Analysten, der erste Entscheidungsvoraussetzungen prüft und dann detailliertere Entscheidungsmodelle an die technischen Entwickler übergibt, über die für die Automatisierung der Entscheidungen in Prozessen verantwortlich sind, bis hin zu den Fachverantwortlichen, die diese Entscheidungen nachvollziehen, verwalten und überwachen sollen. DMN schafft eine standardisierte Brücke für die Lücke zwischen dem Entscheidungsentwurf und der Entscheidungsausführung. DMN-Notation ist so konzipiert, dass sie ergänzend zur BPMN-Geschäftsprozessnotation verwendet werden kann. Auch hier wird das Ziel verfolgt Entscheidungsmodelle per XML austauschbar zu halten.

© MINAUTICS DMN-Example, nach Decision Management Solutions

Case Management Model and Notation (CMMN)

CMMN definiert ein gemeinsames Metamodell und eine Notation für die Modellierung und die graphische Darstellung eines Falles sowie ein Austauschformat für den Austausch von Fallmodellen unter verschiedenen Werkzeugen. Die Spezifikation soll die gemeinsamen Elemente, die Case-Management-Produkte verwenden, umfassen, aber auch aktuellen Forschungsbeiträge auf dem Gebiet des Case Management umfassen. CMMN ist für Case-Management-Produkte das, was BPMN für Business-Prozess-Management-Produkte darstellt. Diese Spezifikation soll in übereinstimmen mit und komplementär zur BPMN sein.

Da die BPMN vordefinierten Sequenzen von Aktivitäten beschreibt, sind diese Modelle für vordefinierte, vollständig spezifizierte, wiederholbare Geschäftsprozesse passend. Um Prozesse (oder genauer gesagt Fälle), die nicht vordefiniert und wiederholbar sind, zu modellieren, sondern stattdessen von sich entwickelnden Umständen und Ad-hoc-Entscheidungen von Wissensarbeitern abhängen, wurde CMMN erfunden. Zu den typischen Anwendungen des Case Managements gehören die Lizenzierung und Genehmigung in der Regierungs-, Antrags- und Schadenbearbeitung in Versicherungen, Patientenversorgung und medizinische Diagnostik im Gesundheitswesen, Hypothekenbearbeitung im Bankwesen, Problemlösung in Call Centern, Vertriebs- und Betriebsplanung, Rechnungsdiskrepanzbehandlung, Wartung und Reparatur Maschinen und Ausrüstungen sowie Engineering von maßgeschneiderten Produkten.

CMMN-example


© MINAUTICS CMMN-Example, nach camunda

Die oben genannten Standards erlauben es einer Organisation, verschiedene Aspekte von Prozessen zu dokumentieren, zu entwerfen, auszuführen und zu steuern, um mehr standardisierte, zuverlässige und geschäftsmodellgestützte Prozesse für operative Exzellenz zu schaffen. MINAUTICS verfügt über profunde Erfahrungen in der Prozessidentifizierung, -analyse, -umsetzung und -steuerung von Prozesses.

Referenzen

Wir freuen uns sehr über positives Feedback von den Menschen mit denen wir zusammenarbeiten. Einige von ihnen stellen sich freiwillig als Referenz zur Verfügung:

Stefan Mendelsohn, Head of Strategy & Excellence

...überzeugte vollkommen durch seine Kompetenz und Erfahrung in der Entwicklung von Prozessarchitekturen und Modellierung von Prozessen.

-Stefan Mendelsohn, Head of Strategy & Excellence
Harald Fischer, Teamlead Process Management Center

Das Training hat in drei kompakten Tagen mein Prozesswissen, um viele gute Konzepte und frische Sichtweisen rund um den Prozesslebenszyklus ergänzt und erweitert. Dabei stand BPMN die ganze Zeit im Mittelpunkt, so dass sich diese praxisnahe Vertiefung immer sehr stark auf den Modellierungsalltag bezogen hat.

-Harald Fischer, Teamlead Process Management Center
Svetlana Bloching, Fachreferentin DB Umwelt

Der Kurs war sehr informativ und spannend. Der Unterrichtsinhalt wurde sehr effektiv auf drei Tage verteilt. Neben BPMN-Ansatz wurde auch andere Prozessmanagement Methoden wie beispielweise House of Quality ausführlich besprochen und angewendet. Björn ist ein hervorragender Trainer und ist immer auf Fragen der Teilnehmer eingegangen. Außerdem gibt das Training eine perfekte Möglichkeit zum fachlichen Austausch und zur Erweiterung des beruflichen Netzwerks.

-Svetlana Bloching, Fachreferentin DB Umwelt