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Unternehmen können selten Projekte aufsetzen, um Leistungssteigerungen umzusetzen, Geschäftschancen zu ergreifen oder andere Themen anzugehen, ohne maßgebliche Änderungen umzusetzen. Die Änderungen betreffen dann beispielsweise Prozesse, Stellenbeschreibungen, Organisationsstrukturen oder die Art oder Nutzung von IT-Systemen. Unabhängig von der Änderung gilt jedoch, dass letztendlich die Mitarbeiter der Organisation die Arbeitsweisen und Einstellungen ändern müssen.

MINAUTICS bietet neben effizienten Projektmanagementmethoden auch passende Veränderungsmanagement- (Change Management) Ansätze um Einzelpersonen, Teams oder ganze Organisationen in ihrer Anwendung von Resourcen, Geschäftsprozessen, Budgetverwendung oder anderer betrieblicher Fragestellungen neu zu justieren.

Change Management

Change Management betrachtet die Gesamtorganisation sowie die zu ändernden Dinge.

Change Management fokussiert dabei darauf, wie Mitarbeiter und Teams von organisatorischen Änderungen betroffen sind. Dabei fließen Erkenntnisse verschiedener Disziplinen ein, wie z.B. Verhaltens- und Sozialwissenschaften oder auch IT-Nutzungsstudien, etc. Im Kontext eines Projektes werden solche Veränderungen im Rahmen eines Veränderungskontrollprozesses gesteuert, wobei nötige Änderungen formell zum Projektumfang hinzugefügt und freigeben werden.

© MINAUTICS Change Process, nach Elisabeth Kubler-Ross

MINAUTICS unterstützt Klienten dabei positive Veränderungen schneller umzusetzen. Erkenntnisse des Change Managements werden daher genutzt, um einen langfristig angelegten Veränderungsplan konsistent umzusetzen. Als fundamentale Grundlage und allgemein anerkannt gilt: Für eine effektiven Veränderungsumsetzung ist der Aufbau unternehmenseigener Change Management Fähigkeiten essentiell. Ergänzend zu projektbegleitenden Projekt und Change Management-Beratung unterstützten wir unsere Kunden daher stets auch eigene Change Management-Kapazitäten und -Kopetenzen aufzubauen.

Projektmanagement

Projekt management wird als die Anwendung von Prozessen, Methoden, Werkzeugen, Techniken, Wissen, Fähigkeiten und Erfahrung, um defierte Projektziele zu erreichen defniert.

Dabei ist ein Projekt ein einzigartiges überführendes Unterfangen, um gesetzte Ziele oder Ergebnisse zu erreichen. Ein Projekt wird als erfolgreich eingestuft, wenn es die gesetzten Ziel gemäß zuvor defineirter Akzeptanzkriterien erreicht und dabei den gesetzten Zeit- und Kostenrahmen nicht übersteigt.

Basierend auf dem klassischen phasenorientierten Projektmanagement-Ansatz werden die Ziele erreicht, in dem man Phasen wie die Initiierung, Planung, Durchführung, Controlling und Abschluss durchläuft. Der Planungsanteil sowie die Analyse von Engpässen bei Ressourcen, Terminen und anderen Dingen ist dabei besonders gewichtig. Reaktionen auf eintretende Risiken werden dabei nicht als impulsiv oder spontan betrachtet, sondern sind das Ergebnis eines zuvor erstellen Risikoplans.

© MINAUTICS Phases of Project Management, nach PMBOK

MINAUTICS nutzt diesen klassischen Ansatz, wie er in PMI's PM Body of Knowledge beschrieben ist, für vollständig zu spezifizierbare Projekte, in denen Qualität, Zeit und Kosten gt vorhersehbar sind. Bedauerlicherweise sind hiervon nur wenige Projekte betroffen, da viele Projekt nicht planbar sind oder Planung zu aufwändig wäre. In solchen Fällen nutzen wir agie Methoden für das Projektmanagement (wie z.B. Scrum).

Scrum ist ein agieles Rahmenwerk, um komplexe Projekte umzusetzen. Scrum stammt ursprünglich aus dem Softwareentwicklungsbereich, wird heute aber auch für andere komplexe Vorhaben genutzt. Das Rahmenwerk ist dabei bewusst einfach gehalten und ist in wenigen Worten erklärt:

Ein so genannter ProductOwner erzeugt eine priorisierte Wunschliste namens ProductBacklog. Während regelmäßiger Sprintplanungen nimmt sich das Projektteam die wichtigsten Elemente zur Bearbeitung vor und verschiebt sie in das SprintBacklog. Das Team entscheidet dann über die Art der Umsetzung. Dazu hat das Team dann eine bestimmtes Zeitfenster zur Verfügung. Dieses Zeitfenster nennt sich Spring und umfasst in der Regel vier bis 6 Wochen, innerhalb dessen das Team zusammenkommt, um Fortschritte zu besprechen (im DailyScrum). Während der Laufzeit sorgt ein ScrumMaster dafür, dass das Team durch nichts abgelenkt wird. Am Ende des Sprints sollte das Ergebnis möglichst eine ntuzbare Version darstellen: vorzeigbar beim Kunden, lagerbar, oder präsentierbar. Der Sprint endet mit einem SprintReview und einer Retrospektive. Vor Beginn des nächsten Sprints überführt das Team wieder einige Elemente des ProductBacklog in das SprintBacklog und setzt so seine Arbeit fort.

© MINAUTCS Scrum Process, manually designed, based on User:Lakeworks/ Wikimedia Commons

Auf diese Weise akzeptiert ein agiler Ansatz wie Scrum die Tatsache, dass nicht alle Anforderungen vorhersehbar sind. In Iterationen wird sich daher dem Ziel genähert. Dieser in Zeitfenstern agierende Ansatz erreicht das Projektziel daher in kleinen Schritten anstatt es als Komplettpaket am Ende des Projektes abzuliefern. Dieser agile Ansatz kann genutzt werden, wenn der Kunde bereit ist, einen agilen Ansatz zu akzeptieren und als ProductOwner im Projekt mizuarbeiten.

Referenzen

Wir freuen uns sehr über positives Feedback von den Menschen mit denen wir zusammenarbeiten. Einige von ihnen stellen sich freiwillig als Referenz zur Verfügung:

Stefan Mendelsohn, Head of Strategy & Excellence

...überzeugte vollkommen durch seine Kompetenz und Erfahrung in der Entwicklung von Prozessarchitekturen und Modellierung von Prozessen.

-Stefan Mendelsohn, Head of Strategy & Excellence
Harald Fischer, Teamlead Process Management Center

Das Training hat in drei kompakten Tagen mein Prozesswissen, um viele gute Konzepte und frische Sichtweisen rund um den Prozesslebenszyklus ergänzt und erweitert. Dabei stand BPMN die ganze Zeit im Mittelpunkt, so dass sich diese praxisnahe Vertiefung immer sehr stark auf den Modellierungsalltag bezogen hat.

-Harald Fischer, Teamlead Process Management Center
Svetlana Bloching, Fachreferentin DB Umwelt

Der Kurs war sehr informativ und spannend. Der Unterrichtsinhalt wurde sehr effektiv auf drei Tage verteilt. Neben BPMN-Ansatz wurde auch andere Prozessmanagement Methoden wie beispielweise House of Quality ausführlich besprochen und angewendet. Björn ist ein hervorragender Trainer und ist immer auf Fragen der Teilnehmer eingegangen. Außerdem gibt das Training eine perfekte Möglichkeit zum fachlichen Austausch und zur Erweiterung des beruflichen Netzwerks.

-Svetlana Bloching, Fachreferentin DB Umwelt